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100 Jahre AUTOGEN ENDRESS AG
Die Firma wurde im Jahre 1907 durch
Georg Endress in Schaffhausen gegründet. Er handelte mit “Zubehörteilen für
die autogene Metallbearbeitung“. 1916 kaufte der Kaufmann Johannes Müller die
Firma, wandelte sie um in eine Aktiengesellschaft und eröffnete den Betrieb
neu in Horgen. Schon zwei Jahre später wurden die ersten eigenen Fabrikate
entwickelt. Zuerst wurde die Modellreihe von autogenen Werkzeugen aufgebaut.
Weitere Produkte folgten in rascher
Reihenfolge. Ein Renner wurde in den Zwanzigerjahren die unter dem Begriff
“Acetylenentwickler“ bekannt gewordenen Gaserzeuger, welche ihre guten
Dienste nicht nur beim Schweissen leisteten: Während dem zweiten Weltkrieg
sorgten sie u.a. für den Antrieb von Motorfahrzeugen.
Mit den Jahren wurden die
Eigenkonstruktionen ergänzt mit weiteren Produkten, die als Energiequelle ein
brennbares Gas benötigen. Dazu gehören Propangasbrenner, Bitumenkocher und
viele Sonderanfertigungen, wie beispielsweise Olympiafackeln für Turnfeste
oder Brandherd-Simulatoren für Übungen von Betriebs- Feuerwehren.
Seit Jahrzehnten steigt der Anteil
an elektrischen Schweiss- und Schneidverfahren weltweit rasant. Mehrere
international bekannte Hersteller von Elektroschweissgeräten haben die Firma
mit dem Vertrieb ihrer Produkte in der Schweiz beauftragt.
An die gehandelten Produkte werden
die gleich hohen Massstäbe wie bei den Eigenfabrikaten gesetzt. Dies ist wohl
die Basis für den Erfolg; die eigentliche Grundlage hingegen ist bei den
mehrheitlich langjährigen Mitarbeitern zu finden.
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